Leben und Energie

Geist

"In der Krise übernimmt das Angstgehirn"

Wann immer eine Angst auftritt, muss man sich ihr stellen. Wir haben im Kopf ein intelligentes Vernunftgehirn, aber auch ein Angstgehirn, was relativ einfach gestrickt ist. Die Entscheidungen des Hirnstamms orientieren sich immer schon am Überleben. Und das Überleben geht vor. So gesehen sind Menschen wie Tiere. Auch sie reagieren auf die Entscheidungen des Hirnstamms. Das Abwägen von Fakten kennt das Angstsystem nicht. Für den Instinkt geht es sofort um Leben und Tod. Das ist ja im Hinblick auf den Umgang mit der Corona-Krise eine ernüchternde Aussage: Die Echse in uns hat das Ruder übernommen. Da verpuffen natürlich die Appelle an die Vernunft, zum Beispiel Hamsterkäufe zu unterlassen.